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Jubiläumsjahr der Nato - Neue Partner in Osteuropa 20 Jahre nach Ende der Blockkonfrontation


(Quelle: Tim Waters)

Das Jahr 2009 hält gleich drei runde Jahrestage bereit, die den fundamentalen Wandel, den die Nato im Verlaufe ihres Bestehens durchlaufen hat, vortrefflich dokumentieren: Vor 60 Jahren als Bollwerk gegen den Sowjetkommunismus ins Leben gerufen, verschwand vor 20 Jahren mit dem Fall des „Eisernen Vorhangs“ und der Auflösung des Warschauer Paktes das sie konstituierende Feindbild, bevor sie sich vor zehn Jahren mit der Aufnahme von Polen, Tschechien und Ungarn ihrerseits nach Ostmitteleuropa ausdehnte. Seitdem schreitet die Nato-Osterweiterung, sehr zum Unwillen Russlands, weiter voran: 2004 treten Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Rumänien, die Slowakei und Slowenien der Nato bei, im April 2009 werden auf dem Jubiläumsgipfel von Kehl und Straßburg Albanien und Kroatien als Neumitglieder begrüßt.

Die vorliegende April-Ausgabe der Reihe Recherche Spezial bietet zu den oben genannten Themen, wie auch zu den Konsequenzen des Nato-Beitritts innerhalb der Länder selbst, aktuelle Ergebnisse sozialwissenschaftlicher Forschung aus dem deutsch- und englischsprachigen Raum. Berücksichtigt wurden Literatur- und Forschungsnachweise der vergangenen fünf Jahre aus den Datenbanken SOLIS und SOFIS sowie neueste Einträge in den CSA-Datenbanken. Die Nachweise enthalten bibliographische Angaben und kurze inhaltliche Beschreibungen und sind thematisch in sieben Kapitel gegliedert.