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10 Jahre Hartz-Reform - Literatur aus sozialwissenschaftlicher Perspektive


(© Christian Jung - Fotolia.com)

Die vorliegende Recherche-Spezial beleuchtet die Diskussion zur Arbeitsmarktreform, wie sie von der durch die Bundesregierung einberufene Experten-Kommission unter Vorsitz von Dr. Peter Hartz im Jahr 2002 vorgeschlagen wurde. Die konkreten Vorschläge für eine umfassende Reform des Arbeitsmarktes und der Bundesagentur wurden zur Grundlage für die so genannten Hartz-Gesetze (Erstes bis Viertes Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt).

Die Gesetzespakete Hartz I und II regelten vor allem Ich-AGs, Personal-Service-Agenturen und Mini- Jobs. Die praktische Umsetzung begann im Januar 2003. Das 3. Hartz- Gesetz beinhaltet die Umstrukturierung der Bundesagentur für Arbeit. Im Januar 2005 begann die praktische Zusammenlegung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe zum Arbeitslosengeld II (Hartz IV).

In der hier auf der Basis der GESIS-Literaturdatenbank SOLIS widergespiegelten wissenschaftlichen und vereinzelt politischen Diskussion zur Hartz-Reform hat Hartz IV als die folgenreichste Stufe der Gesamtreform ein besonderes Gewicht.

Die gewählte Gliederung dient in erster Linie der formalen Strukturierung der Gesamtmenge der Nachweise. Inhaltlich sind die Gliederungspunkte bestenfalls Schlaglichter für die Schwerpunktsetzung der einzelnen Publikationen, unter denen das Thema Hartz-Reform behandelt wird. Eine trennscharfe inhaltliche Abgrenzung der Inhalte der dokumentierten Diskussion zur Hartz-Reform kann und will die Gliederung nicht sein. Zudem werden in den Publikationen meist mehrere Aspekte der Hartz-Reform behandelt.