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Saharastrom und Wasserkraft - mit erneuerbaren Energien in die Zukunft


(© danielschoenen - Fotolia.com)

"Desertec", so der Name eines gigantischen Zukunftsprojektes, soll laut Planung mithilfe von gigantischen Photovoltaikanlagen in der Sahara etwa 15 Prozent der europäischen Stromversorgung abdecken. Am 13. Juli fand unter Federführung der Münchener Rück ein Gründungstreffen statt, um mit der Initiative das größte private Ökostromprojekt aller Zeiten zu starten. 20 deutsche Firmen wollen sich am Bau der Photovoltaik-Systeme und Solarkraftwerke in der Sahara beteiligen. Auch für den bislang unrentablen Transport des Stroms nach Europa scheint inzwischen eine technische Lösung gefunden.

Diese neue Initiative ist ein weiterer Indikator für die wachsende Bedeutung der erneuerbaren Energien für die globale Energieversorgung. Im Zeichen von Klimaerwärmung und Verknappung der Erdölressourcen zeigt sich immer mehr die Notwendigkeit, den Energiebedarf aus nachhaltigen, sich erneuernden Quellen zu beziehen. Neben der bereits angesprochenen Sonnenkraft werden auch Windenergie, Wasserkraft, Biomasse und Erdwärme genutzt, um Energie in Form von Strom zu erzeugen. Der Einsatz erneuerbarer Energien bietet nicht nur ökologisch wertvolles Potential, sondern auch im ökonomischen Bereich große Chancen. Der Arbeitsmarkt profitiert immer deutlicher vom Wachstum des umweltfreundlichen Energiesektors.

Die Juli-Ausgabe der Reihe "Recherche Spezial" beschäftigt sich mit den sozialwissenschaftlichen Aspekten der regenerativen Energiegewinnung und deren Auswirkungen auf Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.